Geschichte und Entwicklung

Die Anfänge des hamet reichen über 40 Jahre zurück. Bereits 1978 entwickelte das Berufsbildungswerk Waiblingen erste Tests, um die handwerklich-motorischen Ressourcen und beruflichen Fähigkeiten von Teilnehmenden mit Lernbehinderungen zu erfassen.

Ziel war es, diesen Menschen eine bessere berufliche Orientierung zu ermöglichen, indem ihre Stärken frühzeitig erkannt und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert wurden.

Daraus entstand der handwerklich-motorische Eignungstest, kurz hamet.

Mit dem steigenden Bedarf an Inklusion und Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt hat sich auch die Bedeutung von hamet weiterentwickelt. Heute steht hamet für handlungsorientierte Modulezur Erfassungberuflicher Potenziale.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Verfahren führte dazu, dass sich die ursprüngliche Zielgruppe deutlich erweitert hat. Gleichzeitig können mit hamet heute vielfältige Fragestellungen beantwortet werden.

Neben der Beurteilung der Eignung für eine Berufsausbildung unterstützt hamet insbesondere bei:

  • Ressourcenorientierung: Welche fachlichen, sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen bringen die Teilnehmenden mit?
  • Individueller Förderplanung: In welchen Bereichen bestehen Entwicklungsmöglichkeiten und wie können vorhandene Potenziale gezielt gefördert werden?
  • Neigungen und Interessen: Welche Talente und beruflichen Interessen zeigen die Teilnehmenden?
  • Selbst- und Fremdeinschätzung: Die Teilnehmenden erleben neue Handlungssituationen, entdecken ihre eigenen Stärken und erhalten gleichzeitig eine fachlich fundierte Rückmeldung durch pädagogisch qualifizierte Fachkräfte.

hamet orientiert sich an der Beschreibung der Potenzialanalyse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und bietet eine fundierte Grundlage für individuelle Förderplanung sowie die berufliche Orientierung.